Unsere Motivation

Neue Dimensionen durch den Einsatz von iPads

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Über den Nutzen des iPads

Am 27. Januar 2010 wurde in San Francisco das erste iPad der Weltöffentlichkeit vorgestellt, ein halbes Jahr später konnte man es in Deutschland kaufen. Tabletts gab es schon fast 10 Jahre, aber sie wurden von der Kundschaft nicht angenommen, weil sie zu schwer, in der Handhabung umständlich und eine gnadenlos geringe Akkulaufzeit besaßen. Erst das iPad merzte diese Nachteile grundlegend aus. Hauptmerkmale des Gerätes sind die Touch-Oberfläche – welche auch eine neuartige Benutzeroberfläche notwendig machte – , die geringe Baugröße im Gegensatz zu herkömmlichen Computern und Notebooks und die sofortige Arbeitsbereitschaft. Ein Einsatz für Bildungszwecke schien nicht unmöglich. Schon ein Jahr später gab es in den USA viele Schulen und Universitäten, die diese Geräte für Bildungszwecke einsetzten. Die erste Regionalschule in Mecklenburg-Vorpommern bildete im Jahre 2013 eine iPad-Klasse.

 

Jeder wird sich fragen: Wo steht unsere Schule?

Schon ab November 2013 wurden den Schülern mehrere Funktionen des iPads in fast allen Jahrgangsstufen gezeigt und erläutert. Im Januar 2014 stellten wir den Besuchern unser Konzept zur Einführung des iPads am Tag der offenen Tür vor. Ab Februar 2014 wurde ein Schüler-iPad vor allem im Wahlpflichtunterricht von verschiedenen Schülern genutzt. Wir sammelten erste Erfahrungen.

Im August 2014 gründeten wir in der Vorbereitungswoche ein Team, das sich zur Aufgabe gestellt hat, einen Unterrichtseinsatz für eine iPad-Klasse auszuloten. Im September fand das erste Treffen statt, auf dem die Roadmap im Groben durchdiskutiert wurde.  Im Schuljahr 2014/15 wurden die schulinternen Fortbildungen als iPad-Team-Sitzungen 1 – 5 durchgeführt. Im Schuljahr 2015/16 wird diese Reihe mit den Sitzungen 6 – 10 fortgesetzt. Hinzu kommen zwei schulinterne Fortbildungen als Tagesveranstaltungen für alle Lehrer der Schule in den Ostern- und Sommerferien. Parallel zu den Fortbildungen wurde ein Konzept geschrieben, dass alle drei Schulgremien (Schülerrat, Schulelternrat und Schulkonferenz einschließlich der Stadtvertretung) im Juni/Juli 2015 befürworteten.

Während der Elternversammlung am 29. September 2015 wurden alle anwesenden Eltern der Jahrgangsstufe 6 darüber informiert, dass wir mit einem Angebot im Frühjahr aufwarten werden, mindestens eine 1:1-iPad-Klasse zu bilden. Die Zustimmung war sehr groß. Wir sind gespannt, wie sich das weiter entwickeln wird, denn ohne die Eltern wird es nicht gehen.

 

Wir auf dem Weg zur iPad-Klasse

Unser Hauptgeschäft ist der gute Unterricht und die gute Zusammenarbeit mit all unseren Partnern – an erster Stelle die Elternhäuser unserer Schüler. Deshalb wird unser Vorhaben, eine iPad-Klasse an der Bertolt-Brecht in Wismar zu bilden, einige Zeit der Vorbereitung brauchen. Wir rechnen zunächst mit zwei Jahre. Im Schuljahr 2014/15 wollen wir uns mit Grundsätzlichem auseinandersetzen. Es wird hier mehrere Schwerpunkte geben, da zu Beginn nur vier von elf Mitgliedern des iPad-Teams ein eigenes Gerät besaßen. Demzufolge steht das Gerät und seine Bedienung zunächst im Fokus. Alle Mitglieder erwerben bis Januar 2015 ein selbst finanziertes Gerät. Gleichzeitig müssen einige Vorteile für ein besseres Unterrichten herausgearbeitet werden, um Fehlentwicklungen zu vermeiden. Der sichere Umgang, auch im Zusammenwirken mit Apple-TV und einem Beamer (wir haben zehn Stück an unserer Schule) gehört dazu. Entsprechende ergänzende Anschaffungen müssen im Frühjahr 2015 im Zusammenhang mit der Unterrichtsmittelbestellung ausgelöst werden.

Zum Ende des Schuljahres und im nachfolgenden Schuljahr 2015/16 muss jede Fachschaft spezifische Einsatzmöglichkeiten ergründen und diese dem Team präsentieren. Sind wir dann zu der Überzeugung gelangt, dass ein Einsatz didaktisch-methodisch sinnvoll ist und eine ausreichende Benutzung gegeben ist, so muss in der zweiten Hälfte des Schuljahres eine entsprechende Elternversammlung vorbereitet werden. Dazu sind Anbieter zu finden, die zu unseren Bedingungen einen Mietkauf (ähnlich dem Leasing von Autos) durch Eltern ermöglichen. Sind dazu so viele Eltern bereit, diesen Schritt finanziell zu begleiten, sodass wir eine iPad-Klasse bilden können, wird es ab dem Schuljahr 2016/17 bei uns  mindestens eine 1:1-iPad-Klasse geben (das bedeutet: Jeder Schüler besitzt sein eigenes iPad).

Unser Weg zur iPad-Klasse 2013 – 2016

Ergänzend sei noch gesagt, dass natürlich auch Überlegungen angestellt werden müssen, wie wir die Geräte optimal in die Schulvernetzung einbinden können, mit welchen Lernumgebungen wir arbeiten wollen, wie die Kommunikation gestaltet werden soll und welche Regeln der Benutzung aufgestellt werden. Dies sind Teilprozesse, die nicht ohne Mitarbeiter der Kommune, unsere Schüler und deren Eltern ablaufen können.

Es ist also wirklich eine Herausforderung. Wir wissen aber, dass der Weg gegangen werden muss – für unserer Schüler, also Ihre Kinder.

 

P.S.: Was nun daraus geworden ist und unter welchen Bedingungen Sie Ihr Kind wann anmelden können lesen Sie bitte auf den anderen Seiten dieser Rubrik.

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